Ökologischer Landbau


Der ökologische Landbau hat in den letzten Jahren einen regelrechten Boom erfahren. Viele Verbraucher fragen speziell biologisch erzeugt Lebensmittel nach.


Der biologische Landbau unterscheidet sich von dem konventionellen Landbau in sofern, dass die Biobauern keine chemischen Pflanzenschutzmittel und Dünger ausbringen dürfen. Dies hat natürlich auch zur Folge, dass weniger geerntet wird und das erzeugt Gut in der Produktion teurer ist, da sehr oft viel mehr Aufwand und vor allem Handarbeit, benötigt wird. Auch das Risiko eines Ausfalles einzelner Kulturen ist im Biolandbau viel höher, da z.B. bei Befall mit tierischen Schädlingen oder Pilzen oft keine Bekämpfungsmittel zur Auswahl stehen.


Der ökologisch wirtschaftende Landwirt versucht durch eine ausgewogenen Fruchtfolge, den Wechsel zwischen Sommer- und Winterkulturen, den Anbau von Halm- und Blattfrüchten sowie den durch den Kleeanbau den Unkrautdruck und das Krankheitsrisiko in den Pflanzenbeständen und dem Boden niedrig zu halten.

Fruchtfolge & Unkrautbekämpfung

 

Eine abwechslungsreiche Fruchtfolge ist nicht nur im ökologischen Anbau wichtig, aber besonders in diesem Bereich ist der Nutzen sehr hoch.

 

Durch den abwechselnden Anbau von Sommer- und Winterkuturen, Halm- und Blattfrüchten und den Anbau von Zwischenfrüchten und Kleegemengen, besitzt der Biobauer die Möglichkeit, den Unkraut- und Krankheitsdruck in der Fruchtfolge niedrig zu halten.

 

Als weitere Maßnahme zur Unkrautbekämpfung stehen noch verschieden mechanische und thermische Maßnahmen zur Auswahl. Die gängigste Art der Unkrautbekämpfung im Ökolandbau ist der Striegel. Dieser kann noch durch verschiedene Hacken, speziell im Feldgemüseanbau, unterstützt werden.

 

Doch leider können diese Hacken das Unkraut in der Reihe nur selten ausreichend bekämpfen. Somit ist bei vielen Kulturen, besonders im Feldgemüseanbau, sehr viel Handarbeit nötig.